Wer nochmal behauptet, die #Grüne'n seien links oder was von "Grüne und Linke müssen doch zusammenarbeiten" schwafelt, den fress' ich.

Kündigungsschutz schwächen oder abschaffen bedeutet, die Leute können leichter rausgeschmissen werden, wenn sie sich gegen unbezahlte Überstunden, unzureichende Arbeitsschutz, Diskriminierung, usw. wehren.

stern.de/politik/deutschland/g…

Diese Arbeiterfeinde gehören bekämpft, vor allem von links.

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#Arbeit #Klassismus #Armut

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Es ist so eine Dreistigkeit, dass die arbeiterfeindlichen deutschen #Grüne'n sich mit 🏳️‍🌈- und 🏳️‍⚧️-Flaggen schmücken.

Es waren historisch gerade queere Gruppen, die immer an der Seite der #Gewerkscjaften und co. für besseren Kündigungsschutz usw. gekämpft haben, gerade eben weil sie noch mehr als andere immer mit die ersten waren, die rausgeschmissen werden. Jetzt deren Symbole zu missbrauchen für PR während man #LGBTQ-feindliche Politik macht, ist so widerlich.

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#Arbeit #Klassismus #Armut

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friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Marc Keil

 — (Birkenfeld)

Puh, also das ist wirklich schwer verdaulich. Auf die Gefahr hin gefressen zu werden: Ich bezeichne mich selbst als Linken bei den Grünen und mir wäre tatsächlich sehr daran gelegen, wenn Grüne und Linke näher auf einander zugehen würden. Ich verstehe den Gedanken hinter seinem Zitat:

Der Schutzgedanke dient nicht dem konkreten Arbeitsplatz, sondern dem Menschen, der diesen Arbeitsplatz ausfüllt.


Mir fehlt aber tatsächlich die Fantasie wie man so ein Konzept umsetzen könnte ohne die #Gewerkschaften und #Arbeitnehmerrechte so zu beschneiden, wie du das gerade beschreibst.
Ich möchte dennoch darum bitten, die Grünen nicht vollumfänglich abzuschreiben. Das ist bislang die Meinung eines (durchaus prominenten) Grünen, aber kein Parteibeschluss. Wie man an #Palantir in BW sehen kann, regt sich auch da der Widerstand in der Basis. Ich weiß auch nicht wieso jetzt alle meinen, rechts blinken zu müssen, anstatt einfach vernünftige Konzepte und Ideen so zu erklären, dass sie hoffentlich verstanden werden und Früchte tragen. #grüne #linke

fIREHOSE hat dies geteilt.

Als Antwort auf Marc Keil

Du bist nicht links, wenn du bei den Grünen bist oder irgendeiner anderen Partei, die Schmiergeld, denn nichts anderes sind Parteispenden von Konzernen, annimmt.

Gerade von Leute wie dir, die versuchen sich ranzukumpeln, während man eine so eine arbeiterfeindliche Partei unterstützen, distanziere ich mich ganz entschieden. Wir sind definitiv nicht im gleichen Team.

Die Grünen haben in den letzten 40 Jahren nur arbteiterfeindlich Politik gemacht. Es ist mir egal, mit was du das für ...

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Marc Keil

@marc Wie man es auch macht, es ist immer falsch. Entweder sind die Grünen zu rechts oder für die Rechten zu links. Ich würde ein Zusammenkommen von Linken und Grünen auch begrüßen. Vor allem in den schweren Zeiten braucht es Zusammenhalt. Schade, dass wir links-orientierten uns lieber zerstreiten. Aber wie später erwähnt, dieses "alles-oder-nichts" kotzt mich auch an. Bin ich der Einzige oder habe ich das Gefühl, dass in vielen Bereichen 3 Blasen entstehen? Blumentöpfe gewinnt man damit jedenfalls nicht
Als Antwort auf Sui

Patrick hat recht.

#Grüne, #CDU / #CSU, #SPD und #AfD kämpfen zusammen mit ihren reichen Buddies (= Konzerneigentümer, die ohne zu arbeiten von dem Geld leben, dass andere erwirtschaften) gegen diie Arbeiterklasse (= alle, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, um zu überleben).

Die Linken (= die Partei die #Linke, Gewerkschaften, Mietervereine, Sozialverbände, Queere, Klimaaktivisten/innen, usw.), sind in einem anderen Team.

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#Arbeit #Klassismus #Armut

Als Antwort auf Sui

Also ich bin bei dir, dass diese Maßnahmen samt und sonders unsozial sind. Ich widerspreche, dass die #Grüne'n insgesamt sich in diese Aufzählung mit einreihen. Im Gegenteil, gerade bei der Diskussion um die Reform der Krankenkassen positioniert sich die Partei klar gegen die typisch rechten Erzählungen.
Ich habe nichts gegen eine starke Linke im Bundestag, ich möchte nur nicht, dass #Linke und #Grüne ihre Zeit in Grabenkämpfen verschwenden, wir brauchen als Gesellschaft beide Parteien mindestens zweistellig.
Als Antwort auf Marc Keil

@marc
Also, solange ihr noch bei den Linken oder den Grünen seid, seid ihr einfach ultra-hierarchisch in euren privaten Aristokratie-Clubs unterwegs.

Für wen wollt ihr denn sprechen, der nicht auch für sich allein sprechen könnte?

Und solange stützt ihr einen promiskuitiven Wahlfetischismus, der jeden emanzipatorischen Impuls der Bürger:innen mit einer gut gemeinten Umarmung erdrückt!

Als Antwort auf fIREHOSE

Die Arbeiter wandern zur AfD ab, weil sie wissen, dass die Ideen toll klingen, mit Rot-Grün aber keine Tütensuppe mehr zu gewinnen ist.
Grün will sich die Hände nicht schmutzig machen an der Macht und Rot kommt gar nicht erst an die Macht und die Sozis sind immer nur staatstragend.
Auch wenn ihr mal ruhig miteinander reden würdet, wären das zusammen wieviel Prozent?
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf fIREHOSE

@marc
Aber Wahlen, das ist uns wichtig, ja? Und Hauptsache nicht Bürgerräte und Demokratie losen, da geht ja das Gewinner-Gefühl flöten.
Und wenn alles den Bach runtergeht, am Ende können die Rechten den Markt nicht mehr ignorieren, ja? Das klingt dann wie bei Clemens Fuest.
Entschuldigt, aber wir sollten uns mal ernsthaft einen Plan B überlegen und nicht wie Fans drittklassiger Fußballvereine streiten, welcher nun der geilste ist.
Als Antwort auf fIREHOSE

Ich glaube, wir sind uns in dem Punkt einig: Niemand von uns will schlechtere Arbeitsbedingungen, weniger Schutz für Beschäftigte oder eine Politik, die Menschen gegeneinander ausspielt.
Was ich schwierig finde, ist diese "All-or-nothing"-Denke. Weder sind die Grünen pauschal arbeiterfeindlich, noch bringt es uns weiter, uns gegenseitig aus dem „linken Club" auszuschließen. Damit schwächen wir uns am Ende nur selbst.
Wir stehen doch für den gleichen Herausforderungen: steigende Lebenshaltungskosten, Abhängigkeit von Deutschland von außen, eine Energie und eine Strukturkrise. Die Frage ist doch nicht, wer das tollste Pony hat, sondern wie wir es schaffen, Mehrheiten für Lösungen zu organisieren. Und von außen, wirst du halt keine Bürgerräte oder eine Losdemokratie einführen.
Am Ende gewinnen dann diejenigen, die weder Arbeitnehmerrechte stärken noch soziale Gerechtigkeit im Blick haben.
Und der Preis ist mir persönlich einfach zu hoch. Die Rechten schaffen machen das richtig gut: Die können entgegengesetzte Ziele haben - wenn es gegen linksgrün geht sind die immer einer Meinung. Aber bei uns reicht schon ein falsch gesetztes Komma und heidewitzka, geht das Gezeter los.

fIREHOSE hat dies geteilt.

Als Antwort auf Marc Keil

@marc
Nein, von außen nicht und die Grünen würden gern, wie viele andere, werden aber geblockt.
Andere haben das auch im Programm.
Wenn's ernst gemeint ist, heißt das aber auch, dass Parteien sich überflüssig machen.
Daher die Ambivalenz und alle so: "Eigentlich kommen wir doch noch zurecht!"
Wie in einer kaputten Beziehung, bei der man sich nicht eingestehen will, dass nan den Partner echt nicht riechen kann.