Ja Dieter, nur weil eine Altersbeschränkung auch auf Dein Fediverse angewendet werden kann, dagegen zu sein, ist schwach.

Aber wenn es wirklich das beste Argument ist, was Dir einfällt, dann freue ich mich natürlich trotzdem, das du dagegen bist. Solange Du nicht als nächstes ne Sperre für alles außer Fediverse forderst.

Jungen Menschen zu sagen, wo mensch sich aufhalten soll, ist nämlich n ziemlicher Boomer-Move!

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Als Antwort auf Lilith Wittmann

Dagegen ein guter Take wäre, die Vergesellschaftung aller Plattformen zu fordern und Regulierung, die alle Orte für junge Menschen im Internet zu möglichst sicheren Orten macht.

Das würde dann aber tbh auch für das Fediverse spannend werden. Denn auch IRC/Foren/… waren das früher nicht immer.

SoziAufTour hat dies geteilt.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Eigentlich solltest du wissen das das Schubladendenkenken nicht gut ist.

Nicht jeder "Boomer" denkt so wie die, die am lautesten schreien und auch noch Aufmerksamkeit bekommen.

Nicht alle GenZ denken gleich, sonst wäre die #noAfD nicht nur im Bundestag. Oder wären wir dann alle Veganer? Oder ...

Auch nicht jeder nicht jeder weiß was ein IRC ist.

Um rekursion verstehen zu können, muss man erst rekursion verstehen. 🤭

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@heri @stubenhocker

Wenn ich dich richtig verstehe meinst du eigentlich "Neoliberalismus", den es seit 1980. "Der Markt regelt das" (keine Regeln für Industrie und wirtschaft)
de.wikipedia.org/wiki/Neoliber…

Deswegen kreide ich auch öfters das Fehlen von Kontext bei älteren an. Aber auch bei jüngeren. Denn so entstehen nur Missverständnisse.

Aber wie bei den älteren, ist das Schubladendenken nicht gerade förderlich.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Ja, und in gewissem Rahmen eben auch nicht. Ich finde die Idee nicht schlecht, dass für bestimmte Angebote eine Altersgrenze gibt (und das wird idealerweise realisiert, indem der für den jungen Menschen und sein/ihr Endgerät verantwortliche Erwachsene da ein Geburtsdatum eingibt, mit dem eine Altersauskunft zertifiziert werden kann). D.h. es liegt bei den Erziehungsberechtigten.
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Uh, getroffene Hunde bellen, daher muss ich mal :-)
Es gibt viele Gründe, wieso man gegen eine Alterbeschränkung sein kann. Meine persönliche ist die, dass die Algorithmische Aussteuerung von Inhalten für mich zutiefst manipulativ ist.
Natürlich ist der Aufbau besserer Medienkompetenz immer zu bevorzugen, aber wenn ich zum Beispiel weiß, dass #Roblox oder #TikTok einfach ein Höllenloch ist, ergibt dann eine Beschränkung nicht Sinn?
Ich nähere mich dem Thema gerade erst, daher freue ich mich über alles, was ich zum Thema kriegen kann.
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Was @Lilith sagt 👆

Bevor wir fragen "ist das für Kinder geeignet?", sollten wir immer erstmal fragen "ist das für Erwachsene geeignet?"

Und wenn die Antwort "nein!" ist, ist die Lösung nicht Kinder auszuschließen, sondern das Problem anzugehen. Wieso sollte eine Plattform wie X, die sich immer wieder über Grenzen (legale und moralische) hinwegsetzt, weiter in Europe aktiv sein dürfen?

@marc

Als Antwort auf Lilith Wittmann

@weddige
Verstehe ich nicht.
Ein physisches "Höllenloch", dass sich nicht an Regulierung hält, wird nicht vergesellschaftet, der Laden wird geschlossen.
Angebote, die dem Wesen nach sich nicht ausschließlich an Erwachsene richten, müssen auch nicht kontrollieren, wer reinkommt. Nur, womit die Person wieder geht.

Was genau ist an eX-Twitter so geil, dass der Staat es weiterbetreiben soll, statt den Laden wegen wiederholten Ignorierens der Rechtslage zu schließen?

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Die wichtige Aufgabe ist nicht weg. Es werden sich andere Läden finden, die die wichtige Aufgabe übernehmen.
Oder so wichtig war die Aufgabe nicht.
Oder der Gesamtrahmen falsch.

Warum Twitter vergesellschaften?
Warum nicht Fratzenbuch? Insta? Pinterest? Tiktok? YouTube?

Wenn eins, warum nicht alle?
Warum sollte "die Gesellschaft" nicht in der Lage sein, diese "wichtige Aufgabe" mit anderer technischer Grundlage zu erledigen?

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Side-note: Ich bin nicht sicher, dass es "besser" funktionierte. Anders ganz sicher, aber "besser" glaube ich nicht.

Ich habe schon Probleme, sinnvolle Beiträge in 500 Zeichen unterzubringen, wie soll das mit 100 Zeichen je gelungen sein, außer "Fremde raus, Freibier!"?

Was kann an, schon damals algorithmisch gesteuerter, Ausspielung derart verkürzter Stammtischparolen "besser" gewesen sein als an *irgendeiner* anderen Zusammenstellung eines teilgesellschaftlichen Stimmungsbildes?

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Deswegen habe ich diese Plattform nicht erwähnt - das war mir klar, dass das kommt.

Deswegen habe ich aber auch gefragt, warum Du nun nur Twitter und keine der anderen Plattformen vergesellschaften willst - für maximale Reichweite in der Zielgruppe müsstest Du ja alle bespielen.

Ich denke, wenn Twitter verschwindet, dann findet sich entweder eine andere Plattform oder Deine Zielgruppe will Deine Kritik nicht, dann ist es sowieso völlig egal.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Es gibt Orte die zurecht eine Alterssperre haben, auch im Fediverse. Einer der Vorteile der dezentralen Struktur ist ja gerade, dass es z.B. auch für 18+ Inhalte Instanzen gibt (und man sich diesen eben auch verschließen kann). Und auch diese Inhalte verdienen ihre Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit. Die Kontrolle darüber, was ein Kind sieht, sollten die Eltern via Optionen auf dem Endgerät übernehmen.