Als Antwort auf Lilith Wittmann

Wahrscheinlich muss man Teil einer marginalisierten Gruppe sein oder engen Kontakt zu jungen Mitgliedern marginalisierter Gruppen haben UND selbst einigermaßen für das Thema Datenschutz und -nutzung sein, um einen Ansatz von Verständnis zu entwickeln.
Nachtrag: Fantasie im Sinne von konsequent logischem Denken wäre auch nicht schlecht.
Meine Theorie ist, dass den meisten in der Politik Tätigen wenigstens eins davon abgeht.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)
Als Antwort auf Manawyrm

Mein Reden, seit ich von dem Blödsinn weiß - Social-Media-Anfänger brauchen Medienkompetenzunterricht, egal wie alt die sind - also bitte gleich in die Schule damit, parallel zu lesen und schreiben, und genug Ressourcen dafür bereitstellen!

Anfänger ins kalte Wasser zu werfen ist in keinem Alter in Ordnung.

Außerdem: Was ist eigentlich für Kinder im Netz gefährlich? Inwiefern/warum ist das für nicht-Kinder nicht gefährlich? Sollte man nicht grundsätzlich dagegen vorgehen?

@manawyrm @Lilith

Als Antwort auf Lilith Wittmann

ich bin so traurig, wenn ich an meine Partei denke, die mir zunehmend nur noch als das geringste Übel erscheint. Was macht es mit dir langfristig, wenn im Parlament keine Partei mehr sitzt, die du wirklich mit Überzeugung vertreten kannst? Ich habe Angst, dass ich mich nach und nach desillusioniert von der Politik abwende, ich irgendwie pro Demokratie bin, aber da in der Realität nichts mehr ist, was diesen Glauben rechtfertigt. Verdammt!

qwertzalotl hat dies geteilt.

Als Antwort auf Marc Keil

@marc @marc so wie die Partei aufgestellt ist, habe ich nicht das Gefühl, dass ich persönlich da irgendwas bewegen kann. Akademische cis Kartoffeln passt da schon ziemlich gut nach meinem Gefühl. Die Verfassung der Partei-Jugend oder der Umgang mit der Klimaschutzbewegung sind klare Zeichen für das was schief läuft. Und die politische Ausrichtung kommt noch dazu, die Partei verkauft ihre Seele, um mit der cdu regieren zu können.
Als Antwort auf Jasper Jansen

@marc wenn wir mittlerweile da sind, dass wir palantir einführen, uns in Richtung klarkamen im Internet bewegen, das Werk der Automobilindustrie verrichten und sozial kein Profil mehr erkennbar ist, in einer Zeit, wo die Ungleichheit explodiert und den Faschismus und die Zerstörung unseres Planeten beschleunigt, dann finde ich das nicht zum Lachen sondern extrem befremdlich, so dass ich ehrlich gesagt kurz vor dem Austritt bin.
Als Antwort auf Jasper Jansen

@marc ein echter Diskurs in der Partei findet nicht statt. Kritik wird in der Regel als störend empfunden, Debatten werden übergangen und am Ende stellt sich die Parteiführung hin und verkündet, das Verbot sozialer Medien für jugendliche zu unterstützen. Mit welchem Recht? Wie kommen diese Entscheidungen zu Stande? Ist das demokratisch? Die Partei stand mal für direkte Demokratie, auch davon ist nichts mehr übrig. Nicht produktiv ist die Verfassung der Partei.
Als Antwort auf Jasper Jansen

Ich spüre da auf jeden Fall sehr viel Frustration und gerade die Diskussion mit Palantir habe ich als extrem blöd empfunden. Ich bin allerdings erst kurz dabei und lerne alles noch kennen. Im Moment schau ich mir die Möglichkeiten der Einflussnahme an, also die LAGs und BAGs und die BDK bzw. die LDK - im Endeffekt wirds darauf ankommen wer wen kennt - aber noch bin ich motiviert, auf jeden Fall aktiv und laut zu sein.
Als Antwort auf Marc Keil

@marc mein Gefühl ist, dass die Arbeitsgruppen von "akademischen cis kartoffeln" dominiert werden, Gatekeepern, die darüber entscheiden, was diskutiert werden darf und was nicht und Kritik am Zustand der Partei gehört definitiv nicht dazu. Der Kulturkampf, den wir erleben, ist nicht rechts gegen links, sondern oben gegen unten, das auszusprechen, gilt bei den Grünen schon als Populismus. Warum? Aus meiner Sicht, weil die Grünen eine Partei der Priviligierten (geworden) sind.
Als Antwort auf Jasper Jansen

@marc Diese einfache Erkenntnis, ich kann es mir nicht anders erklären, wird deshalb nicht aufgegriffen, weil sie als Bedrohung wahrgenommen wird. Doch wenn ich die grundsätzlichen Probleme in unserer Gesellschaft nicht anspreche, kann /will ich sie auch nicht lösen. Dabei zeigen Beispiele wie Polanski (UK) oder Talarico (USA), dass der Kampf für grundlegende Veränderungen und Erfolg sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig bedingen:

mastodon.social/@jasperb/11610…
youtube.com/watch?v=bF_a_w7Doz…


"The fight in this country is not left vs right, it's top vs bottom"

James Talarico

Ich empfehle den Auftritt des Theologen James Talarico bei Stephen Colbert! Talarico hat gute Chancen für die Demokraten ins Repräsentantenhaus einzuziehen und das in Texas.

Colbert wurde das Interview von seinem Sender CBS untersagt, er führte es trotzdem und stellte es auf Youtube. Das Video hat bereits 8 Millionen Aufrufe.

youtu.be/oiTJ7Pz_59A?si=BHeoyE…


Als Antwort auf SoziAufTour

Ich denke, dass kommt vor allem durch den starken Zuspruch für die #noafd insbesondere auf TikTok und Co. Ich bin selbst Grüner und sehe das zwiegespalten: Einerseits sehe ich, dass gerade die algorithmengesteuerten Techbro Plattformen nicht unbedingt ein Ort für Kinder sind, andererseits liest sich das Verbot so, als wäre auch das #Fediverse betroffen. Das halte ich für bedenklich, weil gerade dieses algorithmenfreie Social-Media eine große Chance darstellt, die #enshittification der Plattformen zurückzudrehen.
Gibt es irgendwo eine vernünftige und tiefe Aufarbeitung zum Thema, wo man sich mal in die Gedanken fähigerer Menschen einlesen kann?
Als Antwort auf Marc Keil

@marc also ich hab n paar Takte dazu aus meiner SozPäd Perspektive geschrieben.

Mein moderater Take wäre: Regulierung + Anwendung bestehender Gesetze bei Verbesserung der digitalen Bildung bei Kindern, Jugendlichen und deren Eltern.

Mein radikaler Take: Plattformen zerschlagen und in die öffentliche Hand (nicht den Staat!) überführen + sie auf Gemeinwohl und ohne Profitinteresse aufbauen.

Als Antwort auf Marc Keil

@marc @SoziAufTour ich sag mal so, es sind Medien und bis dato wurden Medien dahingehend reguliert das sie Kids/Menschen konform waren. Siehe fernsehen wo eben keine Gewalt oder porno Szenen den ganzen tag lang läuft oder Gesellschaftlich (mal mehr mal weniger gut) wo der über die Strenge schlagende dussel von allen anderen in Gegenwart von Kindern mahnend eben darauf hingewiesen wurde und sein mund dann hielt. Und nun soll das nicht mehr gehen?
Als Antwort auf Steffen

@steffensmile @marc Lösung 1: Bestehende Gesetze anwenden, stärker regulieren, Hass und Gewalt nicht per Algorithmus belohnen + Kinder, Jugendliche und (am wichtigsten) deren Eltern Bildungsangebote machen

Lösung 2: Plattformen zerschlagen und in die öffentliche Hand überführen

Zumal ich nicht glaube, dass der von dir beschriebene Mechanismus so wirklich existiert und funktioniert hat.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Das sehe ich nicht so.
Es müssen viele Dinge auf einmal passieren. Verbot ist nicht das Non+Ultra, aber schnell und eine Notbremse. Einigen, nicht allen, könnte es helfen.
Einzig wirksam ist die Anbieter unter strenge Regeln zu stellen. Das muss unbedingt, mit oder ohne Verbot, passieren!
Das hier war recht gut zum Thema:
www1.wdr.de/daserste/presseclu…
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Das ist ja nicht wirklich neu, die schmeißen Bedarf jeden unter den Bus, ich sage nur #Agenda2010 und jetzt würden sie auch die cdU bei einer Grungesetzänderung unterstützen. Für mich war die eigentlich die letzten 25 Jahre unwählbar, bis auf die letzten Jahre, wo ich ihnen noch eine Chance gegeben habe. Aber die haben sie derart verspielt inzwischen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Ich kann noch das hier anbieten:
instagram.com/reel/DVG3n3LjHEz…

(Ja, IG, auch wenig geil).

Ich weiß nicht, auf wessen Aussage sich dein ursprünglicher Toot bezog. Das (laut Zeit) "hab ich schon lange gefordert" von Brantner? Vielleicht ist das dann nicht die Position "der Grünen"?

Ich weiß es nicht, mindestens bekommen wir keine klare Kommunikation zustande.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Klar, echt suboptimal. Weiß man, wo und wann Brantner das gesagt hat? Ich fand wenig konkretes? Ich hatte noch auf Threads das gefunden, auch von ner Digitalpolitikerin:
threads.com/@annaluehrmann/pos…

Brantners Unterstützung ist vielleicht gar nicht der Konsens, schon gar nicht unter den Digitalgrünen?

Dann stellt sich die Frage, warum die Zeit (und andere) das so breit aufbereiten.